Tipps für die Bewerbung
Ein Artikel in der Stadtzeitung gibt konkrete Ratschläge.
- scheitern — keinen Erfolg haben
- die Anforderung — was die Firma von dir erwartet
- die Lücke — Zeit ohne Erklärung im Lebenslauf
Viele Bewerbungen scheitern nicht an fehlender Erfahrung, sondern an kleinen Fehlern. Drei Punkte machen den Unterschied.
Erstens: die Anrede. „Sehr geehrte Damen und Herren“ ist nur die Notlösung. Rufen Sie an und fragen Sie nach dem Namen der Person, die die Stelle besetzt. Schreiben Sie den Namen richtig; ein Tippfehler wirkt unkonzentriert.
Zweitens: der Lebenslauf. Er sollte auf zwei Seiten passen, außer Sie haben eine sehr lange Laufbahn. Listen Sie nicht jeden Ferienjob aus der Schulzeit. Wichtiger sind Ergebnisse: „Kasse im Einzelhandel“ sagt wenig; „Kundenberatung an der Kasse, durchschnittlich 40 Kontakte pro Schicht“ sagt mehr. Lücken von mehr als drei Monaten sollten Sie kurz erklären, zum Beispiel durch Pflege, Reise oder Weiterbildung.
Drittens: das Anschreiben. Kopieren Sie keinen Standardtext. Lesen Sie die Anzeige und nehmen Sie zwei Anforderungen auf. Wenn die Firma Teamfähigkeit nennt, beschreiben Sie eine Situation, in der Sie im Team ein Problem gelöst haben — in vier Sätzen, nicht in vierzig.
Hängen Sie Zeugnisse nur an, wenn sie gefragt sind. Zu große Dateien landen oft im Filter. PDF, klar benannt: Nachname_Bewerbung.pdf.
Ein letzter Punkt, den viele vergessen: Nach sieben bis zehn Tagen dürfen Sie höflich nachfragen, ob die Unterlagen angekommen sind. Ein kurzer Anruf wirkt interessierter als Schweigen — aber rufen Sie nicht jeden Tag an.
Aufgaben
Lies den Text in Ruhe, dann beantworte die Fragen.