Neue Radwege in der Innenstadt
Die Stadt erklärt, was sich ab Mai auf drei Straßen ändert.
- verringern — weniger machen
- der Anwohner — Person, die in der Straße wohnt
- die Umleitung — anderer Weg, weil die Straße zu ist
Pressemitteilung der Stadt Lindenau, 18. April
Ab Montag, dem 5. Mai, werden in der Innenstadt drei Abschnitte zu geschützten Radwegen umgebaut. Ziel ist, Unfälle zwischen Rad und Auto zu verringern. Im letzten Jahr gab es dort 41 Unfälle, davon zwölf mit Verletzten.
Was ändert sich?
Die Friedrichstraße wird zwischen Markt und Bahnhof in eine Fahrradstraße umgewandelt. Autos dürfen weiter fahren, aber nur, wenn sie Anwohner sind oder liefern. Tempo 20 gilt für alle. Parken ist nur noch in den Seitenstraßen erlaubt.
In der Parkstraße entfällt eine Autospur. An ihrer Stelle entsteht ein Radweg mit Bordstein. Busse behalten ihre Spur; die Fahrzeit der Linie 4 soll sich um höchstens zwei Minuten verlängern.
Die Lange Gasse wird für sechs Wochen zur Baustelle. Ersatz: eine Umleitung über den Wallring. Lastenfahrräder können die Gasse in dieser Zeit nicht nutzen.
Kritik kommt vom Handelsverein. Einige Läden fürchten weniger Kunden mit dem Auto. Die Stadt verweist auf Zahlen aus vergleichbaren Städten: Nach einem Jahr stieg die Zahl der Fußgänger, und die Umsätze sanken nicht.
Am 28. April um 19 Uhr gibt es eine Info-Veranstaltung in der Stadthalle. Anmeldung ist nicht nötig. Pläne hängen außerdem im Rathaus aus und stehen unter lindenau.de/rad.
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