Pop-up-Radwege in Neukölln
Ein kurzer Zeitungsbericht über neue Radstreifen in Berlin.
- der Radstreifen — markierte Spur nur für Fahrräder
- die Anwohnerin — Person, die in der Straße wohnt
- der Lieferverkehr — Fahrzeuge, die Waren bringen
Berlin. Seit Montag gibt es in der Karl-Marx-Straße in Neukölln zwei Pop-up-Radwege. Die Streifen sind orange markiert und gelten zunächst bis Ende Oktober. Bezirksstadtrat Malik Hartmann erklärt, dass die Stadt testen will, ob mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit fahren, wenn sie sich sicherer fühlen.
Anwohnerin Petra Kohl, 54, findet die Idee gut, weil Lastwagen oft zu schnell fuhren. Händler am Marktplatz sind skeptisch: „Unsere Kunden finden keinen Parkplatz mehr“, sagt Blumenhändler Uwe Stein. Die Polizei hat in der ersten Woche bereits 40 Falschparker abgeschleppt.
Wer mit dem Auto kommt, soll künftig die Parkhäuser an der U-Bahn-Station nutzen. Der Lieferverkehr darf morgens bis 10 Uhr in der Seitenstraße halten. Eine Bürgerversammlung findet am 12. September um 19 Uhr in der Schiller-Bibliothek statt. Wer nicht kommen kann, darf bis 20. September eine E-Mail an [email protected] schreiben.
Aufgaben
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